Das beliebte Google Art Selfie-Tool ist nun auch in Großbritannien verfügbar. Nach dem Start in den USA zu Jahresbeginn können Nutzer auf dieser Seite des Atlantiks die Funktion endlich ohne Umwege nutzen. Das Tool ist Teil der Google Arts & Culture-App und vergleicht Selfies mit über 70.000 Porträts aus weltweiten Museen.

Als Technikjournalist bei Alphr habe ich das Tool intensiv getestet. Kollege Alan Martin analysierte unser Team und fand faszinierende Ähnlichkeiten zu historischen Figuren. Hier seine Erfahrungen:
"Ich war nie ein großer Kunstfan. Galerienbesuche endeten für mich oft im Souvenirladen oder auf der nächsten Bank. Google Arts & Culture ändert das: Machen Sie ein Selfie, und KI sucht passende Porträts basierend auf Gesichtszügen wie Augen, Nase und Mund."

Alan ähnelte Paulus van Vianen – "wie ein getrennter Zwilling, nur 370 Jahre später". Kollegin Vicky kam zu 40 % mit Anne Fernely überein, Tom zu 42 % mit Sir William Pepperell und Ed mit König David.

Die Ergebnisse sind oft humorvoll, selten schmeichelhaft – von Cherubim bis zur "Toilette einer römischen Dame". Kein Upload möglich, aber Sie können Selfies direkt in der App machen. Bonus: Promi-Vergleiche wie Ed Miliband oder David Cameron liefern Lacher.




Google Art Selfie außerhalb Großbritanniens und USA nutzen
In Großbritannien reicht der Download aus dem Google Play Store oder App Store. Außerhalb blockt die Regionssperre den Selfie-Modus. Ein VPN löst das: Ich teste regelmäßig Dienste wie CyberGhost. Laden Sie die App (Android hier, iOS hier), aktivieren Sie die 7-Tage-Testversion, wählen Sie USA (z. B. New York) oder UK (z. B. Seattle). Starten Sie Arts & Culture neu – Selfie erscheint vier Einträge weiter unten.

Probieren Sie es aus: Spaß, Kunst und KI in einem!