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Nvidias KI zaubert hyperrealistische Promi-Gesichter: Die faszinierende und unheimliche Macht der GANs

Wie eine algorithmische Neuauflage von John Carpenters "The Thing" hat Nvidia ein maschinelles Lernsystem entwickelt, das sich nahtlos in Hunderte erfundenen Promi-Gesichtern verwandelt.

In einer Veröffentlichung zum Projekt erklären Nvidias Forscher, wie sie mit einem generativen adversarischen Netzwerk (GAN) eine innovative Methode zur Erzeugung einzigartiger Gesichter gefunden haben. Dieses maschinelle Lernverfahren setzt zwei neuronale Netze gegeneinander: Der Generator produziert Bilder, während der Diskriminator sie als KI-Kunstkritiker bewertet.

Siehe verwandte Artikel: Aktzeichnen und maschinelles Lernen – Ein Interview mit der Künstlerin Anna Ridler. Dieses neuronale Netzwerk kann aus einem einzigen Foto ein 3D-Gesicht modellieren.

Die Experten berichten von "Bildern beispielloser Qualität", trainiert auf der CelebA-HQ-Datenbank berühmter Persönlichkeiten. "Die Schlüsselidee ist, Generator und Diskriminator progressiv zu erweitern – von niedriger Auflösung zu höheren Details", heißt es in der Einleitung. "Dies stabilisiert das Training und ermöglicht Bilder in 1024² Auflösung."

Die Verwandlung der Gesichter ist ein Lektion in subtiler Grausigkeit, doch die einzelnen "Promis" wirken verblüffend authentisch – eine treffende Metapher für den zynischen Kreislauf der Prominenz in unserer Kultur.

Neuronale Netze werden raffinierter und finden Einsatz in vielfältigen Bereichen: Manches unterhaltsam, anderes verstörend. Kürzlich stellte ein KI-Forscher ein System vor, das Sexualität aus einem Foto erkennt. Andere erzeugen täuschende Fingerabdrücke. Und neuronale Netze produzieren sogar pornografische Felsformationen.