Der chinesische Technologieriese Huawei setzt künstliche Intelligenz zentral in seine Strategie und kündigt an: Das Huawei Mate 10 wird das erste Smartphone mit einer Neural Processing Unit (NPU) sein.

Auf der IFA 2017 vorgestellt, integriert das Gerät den Kirin 970-Chipsatz mit KI-Funktionen für hochpersonalisierte Nutzererfahrungen, wie Huawei verspricht.
Die NPU ist in den 10-nm-Chip eingebettet, der Grafik- und Bildverarbeitung übernimmt. Sie ermöglicht fortschrittliche Erkennungs- und Vorhersagefähigkeiten – etwa präzisere Gesichtserkennung oder adaptive Benutzeroberflächen – direkt auf dem Gerät, ohne Cloud-Abhängigkeit.
„Wenn wir in die Zukunft von Smartphones blicken, stehen wir an der Schwelle zu einer aufregenden neuen Ära“, betonte Richard Yu, CEO der Huawei Consumer Business Group.
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Die Ankündigung kurz vor Apples iPhone 8 positioniert Huawei klar an der Technikspitze. Der integrierte KI-Chip soll zukünftige Geräte klar über die Konkurrenz stellen.
„Im Vergleich zu Samsung und Apple haben wir Vorteile“, sagte Yu gegenüber Reuters auf der IFA in Berlin. „Benutzer profitieren von schnellerer Leistung, längerer Akkulaufzeit und kompakterem Design.“
Trotz des KI-Hypes bleiben die Verbesserungen vorerst theoretisch – ihr Erfolg hängt von spürbaren Nutzen ab.
Der Chip bietet zudem einen Octa-Core-Prozessor (zwei Quad-Cores bei 2,4 GHz und 1,8 GHz), 12-Core-Grafikchip, zwei ISPs für bessere Kameraqualität und bis zu 50 % längere Akkulaufzeit. Besonders letzteres wird Verbraucher begeistern. Das Rennen mit Apple wird spannend – die Mate-10-Präsentation folgt Mitte Oktober.