Fernando Albertorio empfindet beim Laufen ein starkes Gefühl der Unabhängigkeit. Besonders unvergesslich war für ihn der 5-km-Lauf in Boston zu Jahresbeginn.
Mehr als ein Ausdauer-Test war es eine Praxisprüfung für das Sonarband von Sunu, das Albertorio als Mitgründer mitentwickelt hat.
Das Sunu-Band unterstützt Menschen mit Sehbehinderung wie Albertorio bei der Orientierung. Es sendet hochfrequente Ultraschallwellen aus, die von Objekten reflektiert werden. Zur Warnung vibriert das Armband – je intensiver, desto näher das Hindernis. Der Träger kann das Handgelenk gezielt richten, um Bereiche abzutasten.
https://youtube.com/watch?v=JLUxEgSGXLA
Ob bei einem Lauf oder einer Wanderung: Das Band ist primär für den Alltag konzipiert. Über Bluetooth koppelt es sich mit einer iPhone-App, um die Vibrationsintensität anzupassen und die Akkulaufzeit zu überwachen – bis zu vier Stunden.
Es bietet zwei Modi: Indoor bis 2,40 m Reichweite, erkennt Öffnungen und Schwellen. Outdoor reicht es bis 13 Fuß (ca. 4 m) und warnt vor Hindernissen von Knien bis Kopfhöhe.
Sunu hat das Band mit renommierten Institutionen wie der National Federation of the Blind und der Perkins School for the Blind getestet. Der Markt ist enorm: 2 Millionen Blinde im Vereinigten Königreich, 10 Millionen in den USA.
Ähnliche Hilfsmittel sind der BuzzClip oder Microsofts Seeing AI-App, die per Kamera und KI Szenen beschreibt.
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