Der iMac Pro ist ab heute erhältlich – allerdings zu einem stolzen Preis. Das Einstiegsmodell mit 8-Kern-Xeon-Prozessor, 32 GB RAM, 1 TB SSD und 8 GB Vega-Grafik kostet 4.999 £.

Wer braucht einen Fünf-Grand-Mac? Apples Antwort: Profis, die maximale Leistung fordern. Laut Pressemitteilung rendern 3D-Designer Szenen bis zu 3,4-mal schneller als mit dem besten Quad-Core-iMac. Entwickler kompilieren Code bis zu 2,4-mal flotter, Wissenschaftler visualisieren Simulationsdaten bis zu fünffach schneller.
Diese Zahlen klingen beeindruckend, müssen aber im Labor gründlich geprüft werden. Für den Einstieg verweisen wir auf unseren ersten Hands-on-Eindruck aus Juni.
Der ursprüngliche erste Blick wird unten fortgesetzt
Apple bewirbt den iMac Pro als „leistungsstärksten Mac aller Zeiten“. Auf den ersten Blick ähnelt er dem 27-Zoll-5K-iMac: vertraute Optik, die innovative Technik birgt, um Überhitzung zu vermeiden.
Ein Dual-Zentrifugallüfter-System kühlt den Intel Xeon-Prozessor (8, 10 oder 18 Kerne), die Radeon-Vega-GPU (bis 16 GB VRAM) und bis zu 128 GB RAM. Solche Specs erfordern starke Kühlung, damit der Mac lange durchhält.
Meine kurzen Minuten mit dem iMac Pro reichten nicht für Belastungstests – ich konnte ihn nicht mal anfassen. Ich starrte nur auf das dunkelgraue Gehäuse und den 5K-Monitor und stellte mir die thermische Architektur vor. Ab 4.999 US-Dollar bleibt er für viele ein Traumcomputer.
Sehen Sie sich das zugehörige Hands-on mit dem 10,5-Zoll-iPad Pro von Apple an: Bye bye Rahmen, Apple HomePod-Preis, technische Daten und Bezugsquellen.
Ich testete jedoch die überarbeiteten 21,5- und 27-Zoll-iMacs: mit schnelleren Prozessoren, mehr Speicher, helleren Retina-Displays und Thunderbolt 3. In einer Demo renderte das 27-Zoll-Modell 4K-Video live mit DaVinci Resolve und nutzte Cinema 4D Pro ebenso effizient.
F1 2016 lief atemberaubend – dank 7. Generation Kaby-Lake-Prozessor und 500-Nits-Display.
Neben Video- und Designaufgaben eignet sich der neue iMac ideal für VR – mit macOS High Sierra. Äußerlich unverändert, bietet die Hardware enormes VR-Potenzial. Kombiniert mit dem iPad Pro und AR könnte Apple VR/AR mainstream machen?