Bei Amazon in Robbinsville Township, New Jersey, kam es diese Woche zu einem schweren Unfall: Ein Lagerroboter durchbohrte eine Dose Bärenspray, was Dutzende Mitarbeiter verletzte.

Das Gerät stach den Kanister auf und verbreitete giftige Dämpfe im dritten Stock des Erfüllungszentrums. Mitarbeiter wurden evakuiert, doch viele litten unter Atembeschwerden, Brennen im Hals und in den Augen, wie örtliche Behörden berichteten.
24 Amazon-Mitarbeiter mussten ins Krankenhaus, einer davon in kritischem Zustand. Weitere 30 Personen erhielten vor Ort medizinische Hilfe.
Amazon bezeichnete den Vorfall als Folge einer "automatischen Maschine" – ob Förderband oder Roboterarm, bleibt offen. Externe Kommunikationsmanagerin Rachael Lighty erklärte: "Am Mittwoch in unserem Logistikzentrum in Robbinsville gab eine beschädigte Aerosoldose starke Dämpfe in einem geschlossenen Bereich ab."

Sie betonte: "Die Sicherheit unserer Mitarbeiter hat oberste Priorität. Eine umfassende Untersuchung läuft. Betroffene wurden in Sicherheit gebracht, Symptomatische vor Ort behandelt. Einige gingen vorsorglich ins Krankenhaus – alle werden innerhalb von 24 Stunden entlassen. Dank an die Ersthelfer."
Bear Smart, Experten für Bärenabwehr, bestätigt: Solche Sprays verursachen nur vorübergehende Schmerzen, ohne dauerhafte Schäden an Haut oder Augen.
Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Arbeitsunfällen bei Amazon ein. Frühere Verletzungen führten zu Streiks und Polizeieinsätzen – nun mehren sich die Kritiken.