Die Ära faltbarer Geräte naht. Samsung hat kürzlich sein faltbares Galaxy Fold (damals als Galaxy X bekannt) präsentiert, und Unternehmen wie Huawei, Lenovo, LG sowie Royole arbeiten an ähnlichen Prototypen.

Siehe auch: Samsung entwickelt "unzerbrechlichen" OLED-Bildschirm | Die besten Smartphones 2018
Faltbare Geräte brauchen jedoch ein passendes Betriebssystem, um eine optimale Nutzererfahrung zu bieten. Android ist bestens vorbereitet.
Auf dem diesjährigen Android Developer Summit widmet Google eine eigene "Foldables Session" diesem Thema. Mehrere Hersteller planen faltbare Android-Geräte. Stephanie Cuthbertson, Director of Product Management bei Google, erklärte in einem Blogbeitrag: "Wir optimieren Android für diesen neuen Formfaktor. Und wir passen Änderungen vor, um Entwicklern weltweit zu helfen, die daraus resultierenden Möglichkeiten für beeindruckende neue Erfahrungen zu nutzen – um Ihre Nutzer zu begeistern und zu binden."

Laut Cuthbertson unterscheidet man zwei Foldable-Typen: Dual-Screen- und Single-Screen-Geräte. Zusammengeklappt passen sie wie normale Smartphones in die Tasche. Aufgeklappt entfaltet sich Androids "Bildschirmkontinuität": Apps passen sich nahtlos an den größeren Bildschirm an.
Beispiel: Öffnen Sie ein Dokument auf dem kleinen Bildschirm, klappen Sie später auf – und nutzen Sie es wie auf einem Tablet, ohne Unterbrechung.
Für Remote-Worker könnte ein faltbares Android-Gerät revolutionär sein: Kein Laptop mehr mitschleppen, stattdessen Business-Apps aus der Tasche entfalten.
Google denkt seit Android 1.6 (Donut) an vielfältige Formfaktoren – von Wear OS über Android Auto bis Chromebooks. Die Plattform ist flexibel.
Trotz Ankündigungen erwarten wir nicht vor 2019 Massenmarkt-Foldables. Doch Android ist bereit.