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Roboter schaffen bis 2022 netto 58 Millionen neue Jobs – Prognose des Weltwirtschaftsforums

Roboter sind keine Job-Killer, wie Hollywood uns glauben machen will. Laut dem 'Future of Jobs Report 2018' des Weltwirtschaftsforums (WEF) werden sie bis 2022 sogar 133 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen.

Roboter schaffen bis 2022 netto 58 Millionen neue Jobs – Prognose des Weltwirtschaftsforums

Ist es Zeit, Roboter zu besteuern, die unsere Jobs übernehmen? Der Aufstieg der Automatisierung könnte regionale Ungleichheiten verschärfen, etwa die Nord-Süd-Kluft in Großbritannien.

Roboter erscheinen oft in alarmierenden Geschichten über autonome Maschinen, die Arbeitsplätze rauben. Tatsächlich übernehmen sie Routineaufgaben, ähnlich wie die Mechanisierung in der Landwirtschaft. Experten sind jedoch überzeugt: Sie schaffen mehr Jobs, als sie vernichten – so wie Automatisierung es immer tat.

Das in der Schweiz ansässige WEF, eine führende Autorität in globalen Wirtschaftsanalysen, prognostiziert: Bis 2022 verdrängen Roboter rund 75 Millionen Stellen, erzeugen aber 133 Millionen neue. Fortschritte in der Computertechnik treiben dieses Nettowachstum voran und befreien Arbeitnehmer für anspruchsvollere Rollen.

Roboter schaffen bis 2022 netto 58 Millionen neue Jobs – Prognose des Weltwirtschaftsforums

Menschen werden vermehrt Tätigkeiten mit typisch menschlichen Qualitäten übernehmen, wie Kundenservice, Lehren oder kreatives Schreiben. Tech-Enthusiasten können aufatmen: Der Boom in Datenverarbeitung schafft Bedarf an Spezialisten für Datenanalyse, Softwareentwicklung und Social Media.

Bevor Sie in Robotik investieren, seien Sie vorsichtig. Skeptiker mahnen: Neue Jobs ersetzen nicht automatisch die alten, und nicht jeder Arbeitnehmer passt nahtlos um. Das WEF selbst warnt vor 'erheblichen Störungen': Viele Berufe rücken in den Hintergrund, Um- und Weiterqualifizierungen sind teuer und zeitintensiv. Staaten sollten Sozialsysteme stärken.

Trotz Automatisierungsängsten ist die Prognose ermutigend: Roboter fördern netto Job-Wachstum. Zeit, den Lebenslauf zu polieren!