





Greifen Sie in eine Schachtel Pralinen und holen Sie eine Handvoll einzeln verpackter Köstlichkeiten heraus. Eine halbe Stunde später ist Ihr Schreibtisch mit buntem Plastikmüll übersät. Was tun Sie mit diesem Chaos?
Bequemlichkeit hat ihren Preis: Unsere geliebten Snacks erzeugen enorme Abfallmengen. Schlimmer noch, viele Verpackungen wirken recycelbar, sind es aber nicht – oder so kompliziert zu trennen, dass sie praktisch unrecycelbar sind.
Siehe auch: Wie plastikfressende Bakterien tatsächlich funktionieren – ein Chemiker erklärt
Wissenschaftler erzeugen versehentlich ein mutiertes Enzym, das Plastikmüll frisst
Menschen haben seit 1950 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert – und die Hälfte davon in den letzten 13 Jahren.
Wenn diese Verpackungen nicht recycelt werden, landen sie im Müll. Laut The Guardian gelangen jährlich rund 12 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane, Teile davon spülen an Strände.
Die Marine Conservation Society meldet einen 10-prozentigen Anstieg der Strandverschmutzung in Großbritannien. Beim Great British Beach Clean 2017 sammelten 7.000 Freiwillige auf 339 Stränden durchschnittlich 718 Müllstücke pro 100 Meter. 20 % davon waren Lebensmittel- und Getränkeabfälle. Von 718 Stücken stammten 138 aus Einwegmaterialien wie Verpackungen, Strohhalmen, Flaschen und Plastikbesteck.
Um den Plastikmüll in Schokolade, Chips und Süßigkeiten sichtbar zu machen, haben wir die Snack-Regale untersucht und die Verpackungen analysiert.