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Britische Regierung setzt Quantencomputer und KI ein: Neue CONTEST-Strategie gegen Terrorismus

Maschinelles Lernen und fortschrittliche Analytik spielen in der kürzlich vorgestellten CONTEST-Strategie der britischen Regierung eine zentrale Rolle bei der Terrorismusbekämpfung.

Britische Regierung setzt Quantencomputer und KI ein: Neue CONTEST-Strategie gegen Terrorismus

Technologische Fortschritte ermöglichen Terroristen die Koordination und Verbreitung von Propaganda, wie der Regierungsbericht CONTEST betont. Gleichzeitig unterstreicht er, dass Technologie ein mächtiges Werkzeug zum Schutz des Vereinigten Königreichs darstellt.

Der Bericht überprüft die britische Anti-Terror-Strategie im Licht der Anschläge in London und Manchester im Vorjahr. Er beleuchtet Innovationen wie Kryptowährungen, Drohnen und stärkere Verschlüsselung, die Extremisten nutzen, um Angriffe zu unterstützen.

„Die Bedrohung evolviert – unsere Gegenmaßnahmen müssen mitwachsen“, erklärte Innenminister Sajid Javid. „Unser Ansatz zielt darauf ab, Terroristen keine sicheren Räume zu lassen – weder international, national noch online.“

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Die Strategie setzt auf KI, um wesentliche Informationen aus Datenmengen zu filtern, und integriert maschinelles Lernen mit Quantencomputing, um relevante Daten in riesigen Datensätzen zu identifizieren.

Neue Screening-Technologien sollen an Flughäfen, Grenzen und belebten Orten zum Einsatz kommen.

„Cyberterrorismus könnte zukünftig zunehmen, doch die aktuelle technische Kapazität von Terroristen wird als gering eingestuft“, heißt es im Bericht.

Neue Gesetze aktualisieren terroristische Straftaten für Online-Praktiken und kriminalisieren das wiederholte Anschauen gestreamter Terrorvideos.

Die Regierung verschärft Strafrahmen und erhöht Höchststrafen für bestimmte Delikte.

Sie plant „robuste Maßnahmen“ gegen sichere Online-Räume für Propaganda und kooperiert mit Tech-Firmen an Software zur Früherkennung und -entfernung terroristischer Inhalte.

Das Innenministerium entwickelte mit ASI Data Science (London) ein KI-Tool zur Erkennung terroristischer Videos mit 99,9 % Erfolgsquote bei 95 % Daesh-Propaganda – wie im Februar bekannt gegeben.

Zur Kontroverse um Hintertüren in Messaging-Apps heißt es: „Wir fordern keinen uneingeschränkten Zugriff, aber unsere Behörden müssen auf notwendige Informationen zugreifen können, um uns zu schützen.“

Der Bericht bezieht sich auf den Investigatory Powers Act (IPA) und verteidigt Polizeibefugnisse in einem „robusten rechtlichen Rahmen“, inklusive Datenaufbewahrung und Entschlüsselung bei Genehmigung durch Innenminister und Justizkommissar.

Einige IPA-Bestimmungen zur Speicherung von Browserverläufen, E-Mails und Telefonnutzung wurden jedoch vom High Court im April als rechtswidrig eingestuft. Die Regierung muss sie bis 1. November überarbeiten.