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Foxconn übernimmt Belkin, Linksys und Wemo für 866 Millionen US-Dollar

Foxconn, weltweit führender Auftragsfertiger für iPhones und andere High-Tech-Produkte, plant einen strategischen Sprung ins Consumer-Geschäft. Das taiwanesische Unternehmen übernimmt das US-amerikanische Zubehörspezialist Belkin samt Töchtern Linksys und Wemo für 866 Millionen US-Dollar bar.

Foxconn übernimmt Belkin, Linksys und Wemo für 866 Millionen US-Dollar

Belkin ist Marktführer bei Taschen, Laptop-Docks und Ladegeräten. Linksys dominiert mit zuverlässigen Heimroutern, während Wemo smarte Heimgeräte anbietet – Produkte, die viele Nutzer täglich einsetzen.

Für Foxconn, traditionell B2B-Partner großer Marken, markiert dies den Einstieg in den Direktvertrieb und direkten Wettbewerb mit Giganten wie Nest und Amazon im Smart-Home-Bereich.

Foxconn übernimmt Belkin, Linksys und Wemo für 866 Millionen US-Dollar

Verwandter Hinweis: Das FBI warnt vor Huawei- und ZTE-Telefonen – oft ohne konkrete Belege.

Die Übernahme birgt Hürden: Als kalifornisches Unternehmen muss Belkin vom US-Ausschuss für Auslandsinvestitionen (CFIUS) genehmigt werden. In Zeiten geopolitischer Spannungen, wie beim kürzlichen Blockade des Broadcom-Qualcomm-Deals durch Präsident Trump trotz Broadcoms Singapur-Sitz, ist Vorsicht geboten. Foxconns Taiwan-Herkunft könnte ähnliche Bedenken wecken.

Linksys' Fokus auf Netzwerktechnik verstärkt Sicherheitsfragen. Positiv: Foxconns Zusage für 13.000 Jobs in einer neuen Wisconsin-Fabrik könnte den Deal erleichtern – ein Projekt, das Trump als Erfolg feiert.

Sollte der Deal durchgehen, diversifiziert Foxconn: Aktuell machen Apple-Aufträge rund 50 Prozent des Umsatzes aus. Eine Halbierung der iPhone-X-Bestellungen unterstreicht das Risiko. Der Verbrauchermarkt ist herausfordernd, doch langfristig stabiler.