Das MacBook Air feiert gerade seinen zehnten Geburtstag, doch in letzter Zeit wird der ultradünne Laptop mit vergleichsweise geringer Begeisterung betrachtet – ähnlich wie bei einem dreimal so alten Gerät. Apple verpasst ihm zwar gelegentliche Updates, meist nur in Form einer leichten Prozessorsteigerung. Derzeit erhält das USB-C-MacBook die volle Aufmerksamkeit, während das Air zum Außenseiter degradiert. Es bleibt in Apple Stores verfügbar und ist die günstigste Einstiegsoption für ein MacBook, doch Apple würde Kunden lieber zu anderen Modellen lotsen.

Das könnte sich ändern, wenn man dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo glaubt, der eine Trefferquote von über 90 % vorweisen kann. Er erwartet ein aufgefrischtes MacBook Air im zweiten Quartal 2018 mit niedrigerem Preisschild, was die Laptop-Versendungen um 10–15 % ankurbeln soll.

Siehe den zugehörigen Test des neuen Apple MacBook Pro 2017: Kaby Lake macht dies zu dem Upgrade, auf das Sie gewartet haben. Apple MacBook (2016) Test: Klein und noch perfekter geformt.
Kritiker mögen einwenden: 'Na ja, teurer konnte es kaum werden.' Tatsächlich startet das Einstiegs-MacBook Air bei 949 £ mit einem 1,8-GHz-Intel-Core-i5, 8 GB RAM und 128-GB-SSD. Aufgerüstet auf 2,2-GHz-Core-i7 mit 512 GB kostet es 1.384 £.
Ein günstigeres Modell könnte Apples Position gegen Windows-Laptops und Chromebooks im Einsteigersegment stärken. Allerdings kehrt das 11,6-Zoll-Modell, das 2016 eingestellt wurde, nicht zurück – selbst wenn es den Preis drücken könnte.
Angesichts des geplanten Timings wird das Update voraussichtlich auf der WWDC Anfang Juni präsentiert. Bleiben Sie dran!