Der Geminiden-Meteorschauer 2017 bot Sternguckern ein unvergessliches Spektakel – genau das Richtige, um das turbulente Jahr ausklingen zu lassen. Als NASA-Experten bestätigen, war er einer der stärksten Schauer des Jahres.
Der Höhepunkt fiel in die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember, mit sichtbaren Sternschnuppen bis zum 17. Dezember. Hier die besten Eindrücke aus dem Netz:
Der Vorgarten eines Zuschauers glühte vor himmlischer Materie…
Ein Beobachter filmte gerade noch rechtzeitig, bevor der Kamerie-Akku leer war.
Die Äußeren Hebriden lieferten atemberaubende Bilder.
In den USA herrschten optimale Bedingungen. In Großbritannien mit oft bewölktem Himmel konnten Beobachter stattdessen die Mondsichel mit Jupiter und Mars genießen.
Bill Cooke vom NASA Meteoroid Environment Office betonte in seiner Mitteilung „Heads Up, Earthlings!“: „Die Geminiden sind diesmal die beste Dusche, da der abnehmende Mond sie nicht stört.“
Dieses NASA-360-Video weckt Vorfreude…
Geminiden-Meteorschauer 2017: Was steckt dahinter?
Die Erde durchquert jährlich Staub- und Gesteinspartikel aus Kometen oder Asteroiden. Bei bis zu 160.000 km/h rasen sie in die Atmosphäre, verbrennen durch Reibung und erzeugen leuchtende Meteore – radiant aus dem Sternbild Zwillinge. Apps wie Sky Guide (iOS) oder Sky Map (Android) helfen bei der Orientierung.
Ungewöhnlich: Die Geminiden stammen nicht von einem Kometen, sondern vom Asteroiden 3200 Phaethon, einem „Felskometen“. Nur 5 km groß nähert er sich der Sonne extrem, heizt auf 700 °C auf und schleudert Trümmer aus.
Geminiden-Meteorschauer 2017: Wo und wann beobachten?
NASA empfiehlt den Höhepunkt zwischen 19:30 Uhr am 13. Dezember und Morgengrauen am 14. Dezember, idealerweise Mitternacht bis 4 Uhr. An der US-Ostküste steigt der Mond erst später (10 % beleuchtet). Der Kern des Schwarms trifft die Erde um 1 Uhr.
Der Schauer dauert vom 7. bis 17. Dezember. Finden Sie einen dunklen Ort, lassen Sie Ihre Augen 30 Minuten dunkeladaptiert werden – und legen Sie das Smartphone weg. Sky & Telescope-Redakteur Alan MacRobert rät: „Lehnen Sie sich zurück, blicken Sie in den Himmel und seien Sie geduldig.“
Meteore erscheinen nicht nur aus den Zwillingen, sondern überall – suchen Sie dunkle Himmelsregionen.
Bei Stadtlicht oder schlechtem Wetter: Schauen Sie den NASA-Livestream vom Marshall Space Flight Center oder den des Virtual Telescope Project 2.0.

Geminiden-Meteorschauer 2017: Was erwartet uns?
Bei optimalen Bedingungen bis zu 120–160 Meteore pro Stunde. In Städten sinkt es auf 10–15 durch Lichtverschmutzung. Sky & Telescope schätzt: Alle 1–2 Minuten ein Meteor unter klarem, dunklem Himmel.