Apple hat es geschafft, eine beeindruckende Menge an Komponenten in das iPhone X zu integrieren – trotz ähnlicher Größe wie beim iPhone 8. Dank des detaillierten Teardowns von iFixit wissen wir nun genau, wie.
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Die auffälligste Innovation ist der Akku in L-Form, der aus zwei Teilen besteht. Mit einer Gesamtkapazität von 2.716 mAh übertrifft er die 2.691 mAh des iPhone 8 Plus leicht, liefert aber vergleichbare Laufzeit. iFixit betont: Es geht nicht primär um mehr Kapazität, sondern um optimale Raumnutzung im Gehäuse.
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Apple hat auch die internen Komponenten genial umarrangiert. Die Hauptplatine ist zweigeteilt, gefaltet und verlötet – dadurch 30 % kleiner als beim iPhone 8 Plus. Die Komponentendichte ist rekordverdächtig: „Beispiellos dicht gepackt“, wie iFixit feststellt. Selbst die Apple Watch hat mehr freie Platinenfläche. So konnte Apple 35 % mehr Bauteile unterbringen, ohne den Lightning-Anschluss zu opfern.
Der Teardown offenbart auch die TrueDepth-Kamera für Face ID: Sie projiziert ca. 30.000 Infrarotpunkte, erstellt eine 3D-Gesichtskarte und scannt sie sicher.
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Die glasverstärkte Rückseite ermöglicht kabelloses Laden, birgt aber Risiken. CNET-Tests zeigten: Sie zerbricht bereits aus Taschenhöhe. Reparaturkosten bei Apple: 556 £ – fast so teuer wie ein Neugerät. iFixit warnt: Austausch der Glasplatte ist fast unmöglich, da sie mit Kamerabuckel und Rahmen verschweißt ist. Eine passende Hülle ist essenziell.
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Bild: iFixit