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Facebooks innovatives Tool gegen Rachepornos: Nacktfotos hashen lassen, um Missbrauch zu verhindern

Facebook bittet Nutzer aktiv um Unterstützung: Schicken Sie Ihre Nacktfotos ein, um nicht einvernehmliches Teilen – bekannt als Rachepornos – effektiv zu bekämpfen. Dieses Pilotprojekt in Australien, in Kooperation mit der nationalen eSafety-Kommission, gibt Betroffenen die Kontrolle zurück.

Facebooks innovatives Tool gegen Rachepornos: Nacktfotos hashen lassen, um Missbrauch zu verhindern

Wenn Sie befürchten, dass intime Bilder ohne Ihre Zustimmung geteilt werden könnten, wandeln Sie diese über Facebook Messenger in einen digitalen Hash-Fingerabdruck um. Dieser Hash ermöglicht es, Upload-Versuche auf Facebook, Instagram, Messenger und in Gruppen automatisch zu erkennen und zu blockieren – ohne das Originalbild langfristig zu speichern.

Australiens eSafety-Beauftragte Julie Inman Grant betonte gegenüber ABC: „Eine von fünf Frauen zwischen 18 und 45 Jahren wurde bereits Opfer bildbasierten Missbrauchs.“ Viele Bilder entstehen einvernehmlich, werden aber später ohne Erlaubnis weiterverbreitet.

Bisher mussten Nutzer Bilder an Facebooks Community-Team melden, das sie bei Verstößen entfernte und mit Fotoabgleich blockierte. Die neue Hash-Technik vereinfacht diesen Prozess erheblich: Füllen Sie das Formular auf eSafety.gov.au aus, senden Sie die Bilder per Messenger – ein Analyst hasht sie dann. Das Original wird kurz gespeichert und automatisch gelöscht.

Antigone Davis, Facebooks Leiterin für globale Sicherheit, erklärt: „Diese Tools, entwickelt mit internationalen Experten, nutzen Technologie, um Nutzer zu schützen und Schaden zu verhindern.“

Ein NSPCC-Sprecher lobt gegenüber Alphr: „Ein willkommener Schritt. Die Entfernung muss so einfach sein wie das Teilen.“ Rechtsprofessorin Danielle Keats Citron (University of Maryland) hebt hervor: „Facebook wählt einen datenschutzfreundlichen Ansatz in enger Abstimmung mit Opferhilfen – essenziell gegen Demütigung, Jobverlust und mehr.“

Das Projekt startet in Australien, Facebook sucht globale Partner. Siehe auch: Der Erfinder des Facebook-Likes: „Es wird immer unbeabsichtigte Folgen geben“, Facebook stellt sich seiner Verantwortung, Online-Mobbing einzudämmen, Zuckerberg entschuldigt sich für die falsche Einschätzung der Stimmung mit Cartoon-VR-Tour durch Puerto Rico.