Disziplinen wie Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen in der Cybersicherheit an Bedeutung, ersetzen jedoch keinesfalls den menschlichen Intellekt.

Dies war eine zentrale Botschaft des ersten Tages der McAfee MPOWER, der jährlichen Sicherheitskonferenz des Unternehmens in Las Vegas.
Bei der Vorstellung eines der beiden neuen Produkte, Investigator, steht das konsequente Zusammenspiel von Mensch und Maschine im Vordergrund.
"Cybersicherheit unterscheidet sich grundlegend von anderen Bereichen, in denen KI und maschinelles Lernen eingesetzt werden", erläuterte Steve Grobman, CTO von McAfee, auf einer Pressekonferenz zum Thema "Mensch-Maschine-Teaming". Er verglich dies mit der Wettervorhersage: "Dort ändern sich die physikalischen Gesetze nicht. In der Cybersicherheit hingegen wendet der Gegner Spieltheorie an und verändert die Regeln. Maschinen erkennen menschlichen Intellekt nicht – dafür braucht es Menschen."
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Celeste Fralick, Chief Data Scientist bei McAfee, betonte die rationale Einbindung beider Ressourcen: "Wir haben es mit Menschen zu tun und müssen uns wie Menschen verhalten. Maschinen eignen sich hervorragend für die Zusammenfassung von Datenmengen, Mustererkennung und Vorhersagen. Menschen hingegen denken kreativ auf menschlicher Ebene – etwa darüber nach, was der Angreifer als Nächstes plant. Basierend auf KI-Erkenntnissen entscheiden sie über Interventionen und nächste Schritte."
"Cybersicherheit übertrifft andere Disziplinen bei Datenvielfalt und -volumen, da Angriffe von Menschen und Maschinen gesteuert werden", schloss Fralick. Dieser hybride Ansatz muss sich in der Reaktion von Sicherheitsanbietern widerspiegeln.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf unserer Schwesterseite IT Pro veröffentlicht.