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Ethereum erklärt: Die Open-Source-Blockchain-Plattform für dezentrale Anwendungen

Aktualisiert: Im Gegensatz zu Bitcoin, das auf 21 Millionen Münzen beschränkt ist, kennt Ethereum keine Obergrenze für sein Ether-Angebot. Dies dient der Regulierung von Angebot und Nachfrage. Die Ether-Menge im Umlauf steigt seit Monaten und hat kürzlich die 100-Millionen-Marke überschritten – ein Meilenstein, den selbst Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin nicht vor diesem Jahrhundert erwartet hatte. Dieser Anstieg spiegelt den Krypto-Hype wider, weckt aber Bedenken bei Investoren: Höheres Angebot kann den Wert mindern. Der jüngste Bitcoin-Preiseinbruch um über 10 % Anfang Juni – ausgelöst durch einen Hack einer südkoreanischen Börse – brachte Bitcoins Marktwert auf 120 Milliarden US-Dollar.

Ethereum erklärt: Die Open-Source-Blockchain-Plattform für dezentrale Anwendungen

Lesen Sie weiter, um Ethereum, Blockchain und Bitcoin fundiert zu verstehen.

Viele kennen Kryptowährungen grundsätzlich, doch Details wie Ethereum fordern selbst Technikaffine heraus. Als führende Open-Source-Plattform ermöglicht Ethereum den Aufbau dezentraler Anwendungen (DApps) und das Verdienen der Kryptowährung Ether. Diese Apps basieren auf Blockchain-Technologie, und Ether dient zur Bezahlung von Netzwerkdiensten.

Falls das noch abstrakt klingt: Keine Sorge, wir erklären es Schritt für Schritt.

Der Einstieg in Ethereum gelingt am besten über Blockchain-Grundlagen.

Blockchain

Blockchain ist das Rückgrat von Bitcoin seit Jahren: Ein verschlüsseltes Peer-to-Peer-Netzwerk speichert und gleicht Transaktionen ab.

Essenziell ist Blockchain ein digitales, unveränderliches Hauptbuch für Transaktionen, Verträge oder Vereinbarungen. Es verteilt sich auf Tausende Computer weltweit.

Mehr lesen: Wie die Blockchain funktioniert

Der Vorteil: Mittelsmänner wie Banken entfallen, doch Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit bleiben gewahrt. Bei Bitcoin-Überweisungen sendet der Absender Details (öffentliche Schlüssel, Betrag) ans Netzwerk. Knoten verifizieren unabhängig.

Ethereum erklärt: Die Open-Source-Blockchain-Plattform für dezentrale Anwendungen

Andere Knoten prüfen via digitaler Signatur die Echtheit. Bestätigte Daten werden der Blockchain hinzugefügt. Die Verteilung macht Hacking nahezu unmöglich.

Siehe auch: Wie Bitcoin funktioniert: Alles über Kryptowährung und Blockchain. Wie man Bitcoins verdient, ausgibt und schürft.

Bitcoin war der Pionier, doch Ethereum erweitert die Blockchain.

„Bitcoin ist primär eine Währung – eine spezielle Blockchain-Anwendung“, erklärt Dr. Gavin Wood, Ethereum-Mitbegründer. „Es gibt unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten, ähnlich wie E-Mail nur ein Internet-Aspekt ist.“

Ethereum

Ethereum revolutioniert Blockchain: Als Open-Source-Plattform erlaubt es Nutzern, dezentrale Apps (DApps) zu bauen – verteilt, transparent und unabhängig von zentralen Servern.

Vor Ethereum 2015 waren Blockchains auf enge Funktionen beschränkt, z. B. Bitcoin als reine Zahlungsmethode.

„Die Bitcoin-Community löste Probleme nicht optimal, indem sie alles in ein Protokoll packte“, sagte Erfinder Vitalik Buterin. Mit Ethereum starten Entwickler nicht bei Null: Die Plattform liefert Dezentralisierungs-Code; Sie schreiben nur Smart Contracts für die Logik.

Die EVM und Ether

Schlüssel: Die Ethereum Virtual Machine (EVM) führt Skripte global aus. DApps sind unveränderbar, zensurresistent und sicher durch Konsens.

Mit dem Mist-Browser erstellen Sie einfach: Digitale Wallet für Ether-Handel, Speicherung und Smart Contracts.

Ethereum erklärt: Die Open-Source-Blockchain-Plattform für dezentrale Anwendungen

Ether, Etheorems Bitcoin-Äquivalent, wird geschürft und gehandelt. Zusätzlich deckt es Transaktionsgebühren.

Erfolge: uPort für selbstsouveräne Identität; WeiFund für Smart-Contract-Crowdfunding.

Zukunft: „Ethereum wird unser Leben so durchdringen wie das Internet“, prognostiziert ConsenSys-CEO Joseph Lubin. „Es formt Kommunikation und Infrastruktur.“