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Umgang mit Maskenverweigerern: Expertenrat für sichere und höfliche Begegnungen

Umgang mit Maskenverweigerern: Expertenrat für sichere und höfliche Begegnungen

Trotz Berichten über überlastete Krankenhäuser und steigende Todeszahlen empfehlen die Centers for Disease Control (CDC): Tragen Sie in der Öffentlichkeit eine Maske, um andere vor möglichen Infektionen zu schützen. Besonders in städtischen Gebieten ist unklar, wer asymptomatische Überträger sein könnte.

Bei Spaziergängen oder Einkäufen sehe ich jedoch oft, dass die Hälfte der Menschen keine Maske trägt – oder sie nur um den Hals hängen hat, als wäre sie ein Talisman statt ein Schutzmittel.

Gesichtsmasken sind unbestritten unbequem: Sie machen im Sommer heiß, passen oft nicht richtig, beschlagen die Brille, erschweren Essen, Trinken und Sprechen – und verbergen das Lächeln.

Viele vermeiden sie aus medizinischen Gründen wie Atembeschwerden, aus politischen Motiven, Verwirrung durch widersprüchliche Empfehlungen oder purer Rebellion: „Niemand sagt mir, was ich tragen soll!“ Nach Monaten Pandemie lockt einfach die mentale Erschöpfung.

Was tun, wenn Sie Masken für notwendig halten? Konfrontation birgt Risiken und Frust. Online fand ich hilfreiche Expertenratschläge.

Umgang mit Maskenverweigerern: Expertenrat für sichere und höfliche Begegnungen

Shaming ist kontraproduktiv

Epidemiologin Julia Marcus von der Harvard Medical School warnt in The Atlantic, dass Beschämung nach hinten losgeht. Stattdessen: Masken wie Kondome in der AIDS-Krise kostenlos verteilen – vor Geschäften oder Flughäfen. Machen Sie sie bequem und stylish, damit Menschen sie wollen.

In der SF-Chronicle bestätigen Etikette-Experten wie Lizzie Post (Ururenkelin von Emily Post): Konfrontation funktioniert selten und ist riskant. „Führen Sie durch gutes Beispiel. Unser Gehirn will bestrafen, aber das bringt niemanden auf Ihre Seite. Schützen Sie sich selbst.“

Aziza Ahmed, Gesundheitsrecht-Expertin an der Northeastern University, rät: Nehmen Sie nicht an, den Grund zu kennen – medizinische Ausnahmen existieren. Bitten Sie höflich um Abstand, wenn jemand zu nah kommt.

Anerkennung wirkt Wunder: Auf einem engen Bürgersteig traf ich kürzlich einen Jogger mit Maske um den Hals. Als er mich sah, setzte er sie auf. Wir nickten respektvoll und gingen weiter.