Bei Millionen von Spielern in der milliardenschweren Gaming-Branche ist Discord der führende digitale Treffpunkt für Text-, Video- und Sprachkommunikation – und das völlig kostenlos.

Viele Nutzer fragen sich: Wie finanziert sich Discord eigentlich? Spenden reichen nicht aus, um die riesigen Server zu betreiben. Als Experten für Tech- und Gaming-Plattformen erklären wir die bewährten Einnahmequellen des Unternehmens.
Die Hauptgewinnquellen von Discord
Discord zählt über 87 Millionen Nutzer und integriert sich nahtlos mit Spielen, Spotify und Twitch. Freunde sehen, was Sie spielen, hören oder streamen. Statt Werbung oder Datenverkauf setzt Discord auf nutzerfreundliche Modelle:
Kosmetische Anpassungen
Optionale Features wie Soundpakete, Skins und Emojis sorgen für mehr Spaß, ohne die Funktionalität zu verändern. Viele Nutzer unterstützen so gerne das Team.
Merchandise
Discord bietet trendige T-Shirts, bestickte Hoodies und Mützen. Engagierte Fans tragen so zum Umsatz bei.

Discord Nitro
Das Premium-Abo kostet 4,99 €/Monat oder 49,99 €/Jahr. Vorteile: 50 MB Datei-Uploads, eigene Emojis, animierte Avatare, 1080p-Bildschirmfreigabe und ein exklusives Abzeichen.
Spiele-Store
Der neue Store bietet handverlesene Spiele. Nitro-Nutzer erhalten monatlich Gratis-Titel, alle können kaufen – ähnlich wie Steam, aber ohne Spam. Discord erhält einen Anteil pro Verkauf.

Risikokapital
Discord wird von Investoren wie Tencent, Firstmark und Greenoaks Capital gefördert. Im Dezember 2021 flossen 150 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 2,05 Milliarden US-Dollar.
Zukünftig könnten weitere Optionen folgen, doch die Gratis-Nutzung bleibt: Voice- und Text-Chats sind für alle frei. Entwickler profitieren von Tools wie GameBridge zur Integration ihrer Spiele.
Die Nutzerbasis wächst durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Viele konvertieren zu Nitro oder kaufen Merch – im Gegensatz zu bezahlten Alternativen.