Großbritannien führt in Europa bei der iOS-App-Entwicklung, mit London an der Spitze für appbezogene Arbeitsplätze. Apples frisch veröffentlichte Daten zeigen: Das Unternehmen hat in der EU 1.760.000 Jobs in der App-Wirtschaft geschaffen.

Seit dem App-Store-Start 2008 haben europäische Entwickler 20 Milliarden Euro verdient. Die App-Wirtschaft wuchs in zwei Jahren um 28 %. In Großbritannien gibt es 291.000 solcher Jobs, in Deutschland 262.000 und in Frankreich 220.000.
London toppt die Städte mit 138.000 Jobs, gefolgt von Paris und Amsterdam.
Was sind App-Economy-Jobs? Basierend auf Analysen von Dr. Michael Mandel vom Progressive Policy Institute (PPI) umfassen sie direkte Rollen in Entwicklung, Wartung und Support sowie indirekte Jobs wie Marketing oder Management. Die Schätzung basiert auf Stellenanzeigen und dem Faktor von zwei Begleitjobs pro Kernposition. Der PPI-Bericht von April 2018 unterstreicht das Wachstum eines Ökosystems von Spiele- bis Fintech-Apps.
Abonnements als Treiber
Apples Zahlen deuten auf 28 % Job-Wachstum in Europa hin. Bernhard Niesner, Mitgründer und CEO von Busuu, betont das reife Ökosystem, besonders Abonnements: „Unser Freemium-Modell mit 9 £ monatlich hat 80 Millionen Nutzer weltweit ermöglicht – dank Apples Plattform. Nutzer zahlen heute bequem per Handy, was vor Jahren unvorstellbar war.“
92 % der Einnahmen europäischer Entwickler stammen aus dem Ausland, z. B. China. Londons Stärke liegt in Infrastruktur: 6.459 Apple-Mitarbeiter in UK, davon 2.500 in London, plus 1.122 Zulieferer. Viele ziehen 2021 in den neuen Battersea-Campus um.
Detaillierte EU-Zahlen finden Sie auf Apples Website.