DeuAq.com >> Leben >  >> Elektronik

HPE startet Catalyst UK: Drei britische Top-Universitäten erhalten leistungsstarke Supercomputer

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat das Catalyst UK-Programm lanciert, ein ambitioniertes Projekt zur Förderung von Supercomputing im Vereinigten Königreich. Als führender Anbieter von High-Performance-Computing-Lösungen unterstreicht HPE damit seine Expertise in innovativen Technologien.

HPE startet Catalyst UK: Drei britische Top-Universitäten erhalten leistungsstarke Supercomputer

Das Programm umfasst den Bau von Supercomputern mit ARM-Prozessoren und SUSE Open-Source-Software am Edinburgh Parallel Computing Centre (EPCC) der University of Edinburgh, der University of Bristol sowie der University of Leicester.

Siehe verwandt: Wie man einen Supercomputer baut

Die drei Standorte basieren auf HPE Apollo 70 HPC-Systemen mit insgesamt 12.000 ARM-basierten Kernen. Jeder Standort verbraucht voraussichtlich 30 kW Strom. HPE plant die Fertigstellung bis Sommer 2018 und betreibt die Systeme drei Jahre lang.

Catalyst UK bietet Forschern zudem Schulungen, die sich auf Exascale-Computing konzentrieren – Systeme mit der Leistung von einer Milliarde Berechnungen pro Sekunde.

„Diese Ankündigung ist ein Meilenstein für die Zusammenarbeit von Regierung und Industrie, um Innovationen in Supercomputing und KI voranzutreiben“, betonte Wissenschaftsminister Sam Gyimah MP.

Er ergänzte: Das Programm stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens, treibt Wirtschaftswachstum an und schafft hochqualifizierte Jobs für die Zukunft.

Professor Simon McIntosh-Smith, Leiter der HPC-Forschungsgruppe an der University of Bristol, hebt hervor, dass die neuen Maschinen die Skalierung von InfiniBand-Netzwerken mit niedriger Latenz ermöglichen und Vorteile für Industrie und Wissenschaft bringen.

„Catalyst UK ermöglicht es uns, das Potenzial ARM-basierter Systeme für vielfältige HPC-Anwendungen zu erforschen – von Gravitationswellen-Simulationen bis hin zu Teilchenphysik“, so Dr. Mark Wilkinson, Direktor der HPC-Einrichtung an der University of Leicester.

Marc Waters, Managing Director von HPE für UK und Irland, betont: „Investitionen in passende Infrastruktur sind essenziell, um KI in Großbritannien voranzutreiben und Wissen, Skills sowie Technologie optimal zu nutzen.“

Das Programm fokussiert auch wirtschaftliche Vorteile durch Big-Data-Analysen mit Supercomputern. PwC schätzt, dass KI das globale BIP bis 2030 um 14 Prozent – also 15,7 Billionen US-Dollar – steigern könnte.