Die britische Regierung investiert 1,8 Millionen Pfund in die Entwicklung fortschrittlicher KI-Technologien, um die Sicherheit zu stärken und Wartezeiten an den belebtesten Flughäfen zu verkürzen.

Acht ausgewählte Projekte testen Technologien, die robuste Sicherheitsstandards mit einem schnellen, passagierfreundlichen Service verbinden sollen.
Das Forschungsteam Security Screening Technologies aus Derbyshire prüft ein KI-System, das verdächtige Objekte wie Sprengstoffe in Schuhen erkennt. Bei Erfolg könnten Passagiere ihre Schuhe künftig anbehalten.
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Sequestim aus Wales entwickelt ein Scansystem, das Passagiere ohne Ausziehen der Oberbekleidung überprüft. Die hochempfindliche Kamera erfasst natürliche Strahlung, wandelt sie in Bilder um und nutzt maschinelles Lernen, um Bedrohungen präzise zu identifizieren.
„Diese 1,8 Millionen Pfund Finanzierung fördert innovative Projekte, damit wir von bahnbrechender Forschung profitieren“, erklärte Luftfahrtministerin Baroness Sugg. „Ziel ist ein sichereres und reibungsloseres Reiseerlebnis für Fluggäste. Wir bauen auf unserer Tradition der Pioniernutzung modernster Technologien auf und bleiben Vorreiter in der Flughafensicherheit.“
Die acht Projekte haben 12 Monate zur Erprobung ihrer Lösungen, darunter elektromagnetische Kameras für Gepäckscans, Gasproben aus Fracht auf Sprengstoffe und KI-gestützte Analysen von Scanergebnissen statt manueller Prüfungen.
Die Förderung stammt aus dem fünfjährigen Future Aviation Security Solutions (FASS)-Programm des Verkehrs- und Innenministeriums, das die Flughafensicherheit mit Spitzenprodukten modernisiert.
Obwohl 1,8 Millionen Pfund für Tests fließen, fehlen Angaben zu Implementierungskosten oder betroffenen Flughäfen.
CT-Scanner ähnlich wie in Kliniken wurden in Europa und den USA getestet, stoßen aber wegen 300.000 US-Dollar pro Gerät auf Akzeptenzprobleme.
Das Programm folgt vier Monate nach Fund eines USB-Sticks mit 2,5 GB geheimen Heathrow-Sicherheitsdaten auf der Straße.