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Hacking erklärt: Wer Hacker sind, wie sie arbeiten und wie Sie sich schützen

Wir kennen Hacker aus Filmen und Serien: misanthropische Einzelgänger oder jugendliche Bandenmitglieder, die mit atemberaubenden visuellen Tools in Banken- oder Regierungssysteme einbrechen. Sie tippen rasend schnell, überwinden jedes Hindernis und verschwinden dann mit Pizza und Energy-Drinks in ihrem Versteck vor unzähligen Monitoren.

Hacking erklärt: Wer Hacker sind, wie sie arbeiten und wie Sie sich schützen

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Das ist Hollywood-Fiktion. In der Realität kann ein Hacker jeder sein – vom Teenager im Kinderzimmer bis zum erfahrenen Programmierer aus der Mainframe-Ära. Manche sind Einzelgänger, andere familienorientiert mit festem Job. Ihre Tools ähneln denen von Systemadministratoren und Entwicklern. Wer sind Hacker wirklich und wie arbeiten sie?

Arten von Hackern

Viele, die sich Hacker nennen, tun Gutes: Sie analysieren Systeme, finden Verbesserungspotenziale und teilen Schwachstellen – oft gegen Belohnung. "White-Hat-Hacker" arbeiten sogar für Unternehmen oder betreiben Penetrationstests.

Die bösartigen, oft "Cracker" genannt, reichen von Script-Kiddies, die fertige Tools missbrauchen, bis zu Profis, die Monate investieren, um Daten zu stehlen oder Malware zu entwickeln. Motive: Geld, Rache, Politik oder Spaß. Wie White-Hat-Hacker Billy Rios 2016 gegenüber CNBC sagte: "Die Mittel waren immer da, aber die Motivation hat sich geändert – es gibt so viel mehr monetarisierbare Daten."

Hacker vernetzen sich auf Konferenzen wie Black Hat, in Foren wie 4chan oder im Darknet via IRC. Gruppen wie Anonymous umfassen Novizen bis zu Experten, oft lose organisiert, mit erfahrenen Köpfen als Führung.

Was Hacker tun

Einfache Angreifer nutzen Skripte und Malware. Profis kennen Netzwerke, Systeme, Programmiersprachen wie Bash, PowerShell, C, Python, PHP oder SQL. Ihre Tools – Scanner, IDEs – sind Standard. Wichtig: die clevere Anwendung.

Sie scannen nach Schwachstellen, zielen gezielt oder nutzen Phishing und Social Engineering. Malware protokolliert Tastenanschläge oder infiziert Firmware. Beispiele: US-Wahl-Hacks oder Bangladesh-Bank-Angriff via SWIFT-Toolkit.

Im Netzwerk installieren sie Backdoors für langfristigen Diebstahl. Spuren werden verwischt – Opfer merken oft erst durch Dritte etwas.

Schutz vor Hackern

Perimeter-Verteidigung reicht nicht mehr. Schützen Sie Endgeräte (PCs, Drucker, Smartphones) und bauen Sie Resilienz auf: Schnelle Erkennung und Abwehr. HP-Lösungen wie Sure Start oder Token-Authentifizierung helfen.

Realität: Gegen Top-Hacker ist Eindringen schwer zu verhindern. Minimieren Sie Schaden, erholen Sie sich schnell und werden Sie zum harten Ziel – dann suchen sie leichtere Opfer.

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