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IBM und MIT eröffnen KI-Labor mit 240 Millionen Dollar: Watson wird durch Forschung intelligenter

Die Zeiten, in denen IBM vor allem für PCs und Hardware bekannt war, sind vorbei. Heute zählt das Unternehmen zu den Vorreitern der Künstlichen Intelligenz (KI). Wenige wissen: IBM forscht seit den 1950er Jahren am maschinellen Lernen. Diese langjährige Expertise hat Big Blue zum führenden KI-Entwickler gemacht – gekrönt durch den Erfolg des Watson-Supercomputers.

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IBM geht weiter: Das Unternehmen investiert 240 Millionen US-Dollar in ein neues Watson-AI-Labor, um die Intelligenz der Technologie zu steigern. In enger Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) – einem Pionier der KI-Forschung – entsteht das Zentrum. Die Partnerschaft soll über ein Jahrzehnt laufen.

Mit Unterstützung des MIT wird das Labor innovative Materialien, Geräte und Architekturen für analoge KI-Berechnungen, Quantencomputer und maschinelles Lernen entwickeln. Der Fokus liegt auf vier Säulen: algorithmische Fortschritte für Lernen und Argumentieren; KI-optimierte Hardware durch Physikbeherrschung; Anwendungen in Gesundheitswesen und Cybersicherheit; sowie KI zum Erreichen gemeinsamen Wohlstands.

"Jeder dieser Bereiche berührt unsere Überzeugungen zur Zukunft der KI", erklärt Dario Gil, IBM-Vizepräsident für KI und IBM Q. "Die Zusammenführung schafft tiefe Chancen: Nächste-Generation-Algorithmen mit beschleunigter Rechenleistung, ethisch angewendet für bessere Gesundheit und Sicherheit."

Die Forscher arbeiten am MIT-Campus sowie in IBMs Watson Health- und Security-Einrichtungen in der Nähe.