Wenn Ihr Browser auf dem Mac plötzlich Suchanfragen zu Bing umleitet, anstatt Google oder Yahoo zu nutzen, hat Ihr System einen Browser-Hijacker erwischt. Als macOS-Sicherheitsexperten zeigen wir Ihnen, wie Sie das Problem beheben.
Die aktuelle Bedrohungslage
Im Jahr 2022 nehmen Browser-Hijacker trotz verbesserter Sicherheitsmaßnahmen zu. Sicherheitsexpertin Adenike Cosgrove warnt: Nicht nur Browser sind betroffen, sondern ganze Konten. Tausende gehackte Netflix- und Twitch-Accounts werden täglich im Dark Web gehandelt – oft durch Klicks auf falsche Werbebanner während des Streaming-Booms in der Corona-Pandemie.

Mac-Nutzer sind ebenso anfällig für Adware wie Windows-Anwender. NewTab hat bereits 30 Millionen Macs infiziert – Bing gehört zur selben Familie. Hier unsere bewährte Anleitung zur Entfernung.
| Name | Bing-Umleitungsvirus |
| Kategorie | macOS-Browser-Hijacker, Adware-Umleitung |
| Auch bekannt als | Win32:Malware-gen, Adware.Win32.DealPly |
| Symptome | Sperrt die Standardsuchmaschine, Anzeigen-Popups |
| Infektionsmethode | Flash Player-Updater, Torrents und verdeckte Installationsprogramme |
| Systemschaden | Installiert schädliche Cookies, entführt Benutzerrechte |
| Entfernung | CleanMyMac X Antivirus, Malwarebytes |
Was ist der Bing-Umleitungsvirus?
Der Bing-Hijacker ist kein sich selbst replizierendes Virus, sondern ein potenziell unerwünschtes Programm (PUP) – speziell ein Browser-Hijacker. Er ändert Einstellungen in Chrome, Firefox oder Safari, setzt Bing als Standard-Suchmaschine und Homepage und bombardiert Sie mit Werbung. Gleichzeitig protokolliert er IP-Adresse, Suchanfragen und besuchte Sites – Lohn für die Kriminellen dahinter.
Wie gelangt er auf Ihren Mac?
Typischerweise bundelt er sich mit Freeware-Downloads. Erkannten Sie kürzlich eine macOS-Warnung vor Apps außerhalb des App Stores? Genau das ist der Einstieg. Vermeiden Sie dubiose Quellen und Download-Manager. Testen Sie: Geben Sie eine Suche ein – leitet es zu Bing um?

Bing-Umleitungsvirus automatisch entfernen
Moderne Tools wie CleanMyMac X (apple-notarisiert) erkennen PUPs zuverlässig. Die Gratis-Version reicht für Bing.
Laden Sie es herunter, starten Sie Malware-Entfernung in der Seitenleiste.


Manuelle Entfernung des Bing-Virus
Stoppen Sie zuerst Prozesse:

- Öffnen Sie Aktivitätsanzeige (Programme > Dienstprogramme).
- Suchen Sie verdächtige Prozesse (googeln Sie bei Unsicherheit).
- Wählen Sie aus und klicken Sie Prozess beenden.
Verdächtige Apps löschen
- Gehen Sie zum Anwendungen-Ordner.
- Entfernen Sie unbekannte Apps.
Versteckte Ordner anzeigen: Drücken Sie Umschalt + Cmd + . (Punkt).
Safari-Homepage zurücksetzen
Safari > Einstellungen > Allgemein: Homepage auf Ihre Favoritin ändern.

Anmeldeobjekte prüfen
Malware startet oft beim Booten.

- Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen.
- Ihren Namen anklicken > Anmeldeobjekte.
- Verdächtige entfernen (-).
Bing aus Browser-Erweiterungen entfernen
In Safari
- Safari > Einstellungen > Erweiterungen.
- Verdächtige deinstallieren.

- Allgemein: Homepage setzen.
- Suchen: Standardsuchmaschine wählen.
In Chrome
chrome://extensions- Verdächtige entfernen.

chrome://settings> Startseite & Suchmaschine anpassen.
In Firefox
- Menü > Add-ons > Erweiterungen: Entfernen.

- Einstellungen > Startseite & Suchen anpassen.

Danach sollte alles normal laufen. Scannen Sie mit CleanMyMac X und laden Sie nur Vertrauenswürdiges herunter.

Entfernen Sie Bing sofort – es könnte sensible Daten stehlen. Nutzen Sie Antivirus-Tools zur Vorbeugung.
Zusammenfassung: Häufige Fragen
Warum wechselt die Suchmaschine zu Bing?
Unbemerkte Bundling bei Software-Installation. Antivirus löst das am besten.
Bing beim Start verhindern?
Anmeldeobjekte bereinigen oder Browser neu installieren.
Bing zu Google wechseln?
Browser-Einstellungen > Suchmaschine. Restliche Reste brauchen Tools.

FAQ
Ist mein Mac infiziert?
Ja, bei Umleitungen und Pop-ups – unabhängig vom Browser.
Bezug zu Bing-Suchmaschine?
Bing ist legitim; Hijacker missbraucht den Namen.
Wie infiziert?
Als Bundling mit Apps. Achten Sie bei Installationen auf Optionen.