Als Nachfolgerin der beliebten Nikon D3200 ist die Nikon D3300 eine leistungsstarke DSLR, die Ihre Fotos weit über den Automatikmodus hinaushebt. Viele Funktionen können jedoch kontraproduktiv wirken, wenn sie falsch genutzt werden. Basierend auf jahrelanger Praxis mit Nikon-Kameras zeigen wir Ihnen die wichtigsten Bedienelemente der D3300 und wie Sie sie optimal einsetzen, um professionelle Ergebnisse zu erzielen. (Hinweis: Die Beispielfotos stammen aus verschiedenen Kameras und illustrieren die Prozesse universell.)

Aktualisierung: Diese Tipps gelten auch für die Nikon D3400. Vollständiger Test der neuesten Einsteiger-DSLR.
(Nikon D3300 – Angebot ansehen) (öffnet in neuem Tab)Die wichtigsten Bedienelemente der Nikon D3300 im Überblick
Zuerst ein Überblick über die Tasten, gefolgt von praktischen Anwendungen für kreative Effekte.

Modusrad
Oben rechts finden Sie das Modusrad mit essenziellen Aufnahmemodi:
AUTO: Vollautomatik – die Kamera entscheidet alles.
P (Programm): Ideal für Alltagsaufnahmen. Automatische Anpassung von Verschlusszeit und Blende, mit Raum für weitere Einstellungen.
S (Verschlusspriorität): Wählen Sie die Verschlusszeit per hinterem Einstellrad. Die Kamera passt die Blende für korrekte Belichtung an.
A (Blendenpriorität): Stellen Sie die Blende ein, die Kamera regelt die Verschlusszeit.
M (Manuell): Vollkontrolle über Verschlusszeit und Blende. Warnung bei Fehlbelichtung, aber freie Hand. Für Anfänger riskant, für Fortgeschrittene essenziell bei anspruchsvollen Motiven.
Schlüssel-Elemente: Einstellrad (A), MENÜ-Taste (B) und "i"-Taste (C).

Effekte
Die D3300 bietet kreative Modi wie Super Vivid oder Miniature. Besonders praktisch: Einfach-Panorama, das Bilder automatisch zu Panoramen verknüpft.

ISO und Rauschunterdrückung
ISO steuert die Lichtempfindlichkeit. Nutzen Sie den niedrigsten Wert für ausreichende Belichtung. Bei schwachem Licht höher schalten, aber Vorsicht vor Rauschen.

Empfehlung: Auto-ISO aktivieren (MENÜ > Aufnahme > ISO-Empfindlichkeitseinstellungen > Automatische ISO-Steuerung ein > Max. 3200).
Manuell: Max. 1600 tagsüber, 3200 bei Dämmerung. Per "i"-Taste + ISO-Menü einstellen.

Aktivieren Sie Rauschunterdrückung (MENÜ > Aufnahme > Rauschunterdrückung).

Actionfotos scharf einfangen
Verschlusspriorität (S) mit 1/100 Sek. für die meisten Bewegungen. Bei Hochgeschwindigkeit höher wählen.

Perfekte Portraitaufnahmen

Zoom auf 35 mm, Blendenpriorität (A) mit f/5,6 oder niedriger für unscharfen Hintergrund. Per hinteres Rad einstellen.
Landschaftsfotos mit maximaler Schärfe

Blendenpriorität (A) mit f/9 oder höher für tiefe Schärfe. Ideal für Gruppen oder tiefe Szenerien.

Fotos bei schwachem Licht

Verschlusspriorität (S), 1/30 Sek. oder kürzer (besser 1/60+). VR kann bei Langzeitbelichtung versagen.

Lichtmessen für perfekte Belichtung
Drei Modi per "i"-Menü: Matrix (Standard, ganzes Bild), Mittenbetont (Mitte priorisiert), Spot (Zentrum).

Mittenbetont: Fokus auf Mitte, Rest berücksichtigt.
Spotmessung: Nur Zentrum.
Belichtungskorrektur:


"+/-"-Taste + hinteres Rad: + aufhellen, - abdunkeln. Sparsam dosieren!

Farben optimal anpassen
Weißenabgleich, Bildsteuerung und Retusche steuern die Farbwiedergabe.
Weißenabgleich: Auto meist top, bei Kunstlicht Preset Manual (MENÜ > WB > Preset > Measure auf Graukarte).

Bildsteuerung: EFFECTS > MENÜ: Standard (SD) für natürliche Farben.

Retusche: Bei Foto "i" > Retuschieren: Effekte wie Monochrom, ohne Original zu ändern.

Beste Objektive für die D3300

Kit-Objektiv (18-55 mm f/3,5-5,6G VR II): Gut für den Einstieg. Ergänzen Sie mit:
Nikon AF-S DX 35 mm f/1,8G (ca. 199 USD): Festbrennweite für Portraits und Low-Light.
Nikon 55-200 mm f/4-5,6G ED VR (ca. 250 USD): Telezoom, aber Stativ oder schnelle Verschlusszeit nutzen.
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