1. Wählen Sie den richtigen Modus

Mit dem Modusrad oben links auf der Canon EOS 70D wählen Sie zwischen den Bereichen "Einfach" und "Kreativ". Die Modi Intelligente Automatik, Blitz aus, Kreativautomatik und Spezialszene eignen sich ideal für Einsteiger. In der Kreativzone übernehmen Sie die Kontrolle über ISO, Blende und Verschlusszeit – perfekt für Fortgeschrittene.
(Erklärungen zu Fachbegriffen finden Sie in unserem Digitalkamera-Glossar.)
A+ – Intelligente Automatik: Der ideale Einstiegsmodus für alle ohne Vorkenntnisse. Konzentrieren Sie sich aufs Motiv, die Kamera regelt alles. Steuern Sie Blitz und Serienaufnahmen (bis 7 Bilder/Sek.).
Z – Blitz aus: Praktisch in Blitzverbotszonen wie Museen. Die Kamera passt Blende und Verschlusszeit an, ohne Blitz.
CA – Kreativautomatik: Mehr Einfluss für Neulinge: Wählen Sie Hintergrundunschärfe und Farbsättigung. Blitz und Serienmodus bleiben steuerbar.
P – Programm AE: Allrounder für die meisten Szenen. Kamera wählt Blende/Verschlusszeit, Sie passen ISO an (siehe unten).
Tv – Verschlusszeitpriorität: Für Action-Aufnahmen: Stellen Sie die Zeit ein, die 70D regelt die Blende. ISO auf Auto möglich.
Av – Blendepriorität: Perfekt für Porträts mit kontrollierter Schärfentiefe. Wählen Sie Blende, Kamera passt Verschlusszeit. ISO-Auto empfohlen.
B – Bulb-Modus: Volle Kontrolle bei Langzeitbelichtung, z. B. Nachthimmel. Verschluss offen, solange Auslöser gedrückt.
(Klicken Sie auf die Beispiele für größere Ansichten.)
2. Kreativautomatik für Fotos mit Effekten nutzen

Aus Praxiserfahrung: Der Kreativautomatik-Modus der EOS 70D macht Spaß mit integrierten Filtern. Effekte werden live angewendet – lebendige Farben (Vivid/Intense), weiche Töne (Soft) oder raffinierte Monochrom-Varianten (Blau, Schwarz-Weiß, Sepia). Ideal für Retro-Looks ohne Nachbearbeitung.

Steuern Sie zudem die Schärfentiefe: Tippen Sie auf das Symbol mit Lineal und Figuren am LCD und drehen Sie das Hauptrad.
3. HDR für anspruchsvolle Belichtungssituationen einsetzen
HDR glänzt bei hohen Kontrasten, z. B. heller Himmel und dunkle Vordergründe. Die Kamera kombiniert 3 Belichtungsstufen zu einem optimalen Bild.

Aktivieren: Menü > 4. Reiter > HDR-Modus. Wählen Sie Auto oder ±1/2/3 EV (Belichtungsstufen). Tipp: Live-View für schärfere Ergebnisse (Starttaste neben Sucher drücken) – minimiert Vibrationen.
4. Passende ISO-Werte wählen und Rauschunterdrückung aktivieren

Auto-ISO ist praktisch (Q-Taste > ISO > Regler links). Begrenzen Sie Max. auf 3200 (Menü > 3. Reiter > ISO-Einst. > Autom. Bereich). In Tests blieb Qualität bis ISO 6400 akzeptabel.

Aktivieren Sie High ISO NR (Menü > 4. Reiter): "Standard" balanciert Rauschen und Details optimal.

Mehr: Wie viele Megapixel brauchen Sie wirklich?
5. Belichtungskorrektur für hellere oder dunklere Fotos
Die 70D unterbelichtet bei Hellem, um Ausbrüche zu vermeiden – ideal für RAW-Nachbearbeitung. Für JPEGs: +2/3 EV bei Tageslicht.

Anleitung: 1) Q-Taste. 2) Markieren Sie Belichtungs-Skala. 3) Set-Taste > links/rechts (je 1/3 EV).

6. Weißabgleich für präzise Farben anpassen
Auto-WB funktioniert meist gut, außer bei Glühlampen/Schwachlicht. Wählen Sie Voreinstellungen (Q > WB > Regler).

Für Perfektion: Benutzerdef. WB (Menü > 3. Reiter > Referenzfoto). Etwas aufwendig, aber lohnenswert.


7. Die besten Objektive für die EOS 70D
Kit-Objektive (18-55/18-135 mm) liefern solide Ergebnisse. Kompatibel mit 100+ EF/EF-S-Objektiven.
EF-S für APS-C, EF für Vollformat-Upgrades.

Getestet: Canon EF 35 mm f/1.4L USM (1.479 USD) – top Qualität. Günstiger: Sigma 35 mm f/1.4 DG HSM (ca. 500 USD günstiger).

Weitwinkel: Canon EF 17-40 mm f/4L USM (839 USD) oder Tokina 11-16 mm f/2.8 (514 USD).

Budget: EF 50 mm f/1.8 II (125 USD) – scharf und günstig.
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