Aus meiner langjährigen Erfahrung als Event-Experte weiß ich: Der Erfolg virtueller Veranstaltungen hängt nicht allein von der technischen Plattform ab. Dennoch ist diese Frage für Planer und Kunden oft die brennendste.
Die Wahl der Technologie sollte erst spät im Planungsprozess fallen. Sie dominiert jedoch typischerweise die ersten Gespräche – ein spannendes Phänomen, das wir genauer betrachten.
Lassen Sie uns erkunden, warum das so ist und wie Sie die Entscheidung strategischer angehen können.
Zuerst die richtigen Fragen stellen, dann wählen
Die Plattformfrage ist entscheidend, keine Frage. Doch sie zu Beginn zu stellen und eine Antwort zu erwarten, ist verfrüht. Eine Vorliebe kann die Objektivität trüben.
Stellen Sie sich vor, Sie planen ein Präsenz-Event: Wählen Sie zuerst den Veranstaltungsort und definieren dann das Programm? Natürlich nicht.
Immer umgekehrt: Welche Aktivitäten? Nähe zu Verkehrsanbindungen? Anzahl der Teilnehmer? Mit diesen Infos suchen Profis passende Locations.
Ebenso absurd wäre es, nach der Tech-Plattform zu fragen, bevor Sie die Kundenziele kennen. Verstehen Sie erst die Anforderungen.
Handholding und Datensicherheit nicht vergessen
Tech-Anbieter sind innovativ und verbessern kontinuierlich ihre Plattformen. Neue Features werden schnell kopiert – der Wettbewerb ist hart.
Sie werben mit dem neuesten Hype, um Planer zu begeistern. Verständlich, denn Technik fasziniert uns, wie die Warteschlangen vor neuen Smartphones zeigen.
Wichtiger als Gadgets: Zuverlässiger Support bei Problemen. Die beste Tech hilft nichts ohne klare Bedienung und schnelle Hilfe. Planer schätzen diesen Service.
Datensicherheit gewinnt an Relevanz durch strenge Regulierungen. In einer polarisierten Welt priorisieren Planer dies bei Tech-Entscheidungen.
Fazit: Vertrauen Sie Ihrem Technologieanbieter
Große virtuelle Events brauchen Zeit, Team und Ressourcen. Tech ist Schlüssel, aber nur ein Puzzleteil. Definieren Sie Ziele, Design und UX zuerst.
Virtuelle Events übersteigen einfache Zoom-Calls. Nennen Sie eine unbekannte Plattform – Ihr Kunde recherchiert und zweifelt. Besser: Versichern Sie die optimale Lösung, ggf. kombiniert, für maximalen ROI.
Beim Flugbuchungsvertrauen Sie der Airline, nicht dem Flugzeugtyp. Gleiches gilt hier: Sorgen Sie für top UX – der Plattformname wird unwichtig.
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