Kurz nach dem viralen Aufstieg von Vero geriet Facebook durch den Cambridge-Analytica-Skandal ins Chaos. Vero positioniert sich als datenschutzstarke, werbefreie Alternative für Nutzer, die sichere soziale Netzwerke suchen.
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Vero hat seit seinem viralen Durchbruch im Februar nicht nachgelassen und hebt sich klar von Facebook ab. In einer Pressemitteilung zur neuen Spendenfunktion für Wohltätigkeitsorganisationen betont Vero: „Vero hat keine Werbung und monetarisiert keine Nutzerdaten. Wir teilen keine Informationen mit Dritten – für ein authentisches Erlebnis mit sicherer Privatsphäre.“
Ob Vero genug Nutzer gewinnt, ist offen. Doch es weht frischer Wind. Lesen Sie unten mehr über Features und Monetarisierungspläne.
Was ist Vero? Alles Wissenswerte zur Plattform
Social-Media-Hypes kommen und gehen: Ello, Peach oder die legendäre Vine – viele scheiterten schnell. Doch Vero, gegründet 2015 vom libanesischen Milliardär Ayman Hariri, boomt nun: Von Platz 19 auf Platz 2 im UK App Store, mit Ausfällen durch Massenanmeldungen.
Vero mischt Elemente von Instagram, Facebook und Twitter. Folgen Sie Freunden und Stars, liken und kommentieren Sie Posts. Teilen Sie Fotos, Videos, Text, Links, Empfehlungen für Musik, Filme, Serien oder Bücher.
Wie Facebook bietet Vero Kontrolle über Sichtbarkeit: Kategorisieren Sie Kontakte als Freunde, enge Freunde, Bekannte oder Follower. Es erinnert an ein elegantes Google+, optisch nah an Instagram und Facebook. 
„Im echten Leben teilen wir unterschiedlich mit verschiedenen Menschen“, heißt es im Vero-Manifest. „Die meisten Netzwerke reduzieren alle auf ‚Freund‘ oder ‚Follower‘ – das fördert nur die Highlights.“
Der USP: Keine Algorithmen! Ihr Feed ist streng chronologisch, ohne Kuratierung, Sponsoring oder Datenverkauf an Dritte.
Wie verdient Vero Geld? 
Keine klassische Werbung: Einnahmen hauptsächlich durch optionales Jahresabo (Preis noch offen, günstig erwartet). Aktuell: Erste Million Nutzer bekommen „Free for Life“. Ich selbst war unter den Ersten – testen Sie es jetzt!
Unternehmen können diskrete Posts schalten oder „Jetzt kaufen“-Buttons, die im Feed untergehen.
Warum der Hype um Vero? 
Neben dem Lifetime-Deal: Andere Plattformen verlieren Nutzer. Snapchat-Petition mit 1 Mio. Unterschriften, rückläufige Facebook-Nutzer, Instagram-Ersteller meutern gegen Algorithmen. Über 500.000 #Vero-Posts werben für Wechsel.
Bleibt Vero bestehen? 
Facebook hat 2 Milliarden Nutzer trotz Skandalen. Vero will das Netzwerk sein, das man liebt: Ohne Werbezwang, Datenhandel oder Manipulation. Doch Hypes verpuffen oft. Nach dem Lifetime-Deal könnte der Schwung nachlassen – wie bei vielen Vorgängern. In drei Monaten wissen wir mehr.