Ob NFL-App auf Verizon-Geräten oder DirecTV bei AT&T: Fast jedes vom Mobilfunkanbieter verkaufte Android-Smartphone kommt mit Bloatware. Manche Apps lassen sich deinstallieren, andere nicht. Sie laufen oft im Hintergrund und fressen Ressourcen, ohne dass Sie sie je nutzen.
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Ohne Root-Zugriff – der Garantie entzieht und riskant ist – können Sie Bloatware nicht immer vollständig löschen. Doch mit Android 4.0 oder neuer deaktivieren Sie sie einfach: Sie verschwinden aus dem App-Menü, laufen nicht im Hintergrund und stören nicht mehr. Speicherplatz bleibt belegt, aber das Gerät läuft flüssiger.
Als erfahrene Android-Nutzer und IT-Experten zeigen wir Ihnen, wie es geht. Wir nutzen ein Samsung Galaxy A51 als Beispiel – der Prozess ist auf den meisten Geräten ähnlich, unabhängig von der Herstelleroberfläche.

1. Öffnen Sie die Einstellungen. Über App-Schublade, Startbildschirm oder Benachrichtigungsshade (Zahnrad-Symbol).

2. Scrollen Sie zu „Apps“. Manchmal „Anwendungsmanager“ genannt.

3. Suchen Sie die App und tippen Sie darauf. Per Suche oder Scrollen. Listen teilen oft System- und User-Apps – je nach Modell.
Beispiel: Yahoo! Finance auf einem Verizon Galaxy A51.

4. Tippen Sie auf „Deinstallieren“ oder „Deaktivieren“. Deinstallierbare Apps wie Yahoo! Finance gehen komplett (inkl. Updates). Bei Systemapps wie Verizon Cloud nur Deaktivieren: Sie bleibt gespeichert, läuft aber nicht und ist unsichtbar.
Vor Deaktivierung warnt das System oft – bei Kernapps wie Uhr berechtigt, bei Provider-Apps meist übertrieben. Deaktivieren Sie unbedeutende Apps ruhig; reaktivieren Sie sie jederzeit über dieselben Schritte.
Die App ist nun weg vom Schirm und startet nicht mehr. Deaktivierte finden Sie in den Einstellungen; deinstallierte laden Sie neu aus dem Play Store.